Transalp 2016 - Eiertanz im Dreiländereck

Planung und Vorbereitung

Auch diese Saison sollte für Elisabeths Knie alles Mögliche möglich sein, aber keine längere Radtour. Um nicht selbst auch darauf verzichten zu müssen, muss ich mir wieder einmal Gedanken über eine Solo-Radtour zu machen.

Die Vorbereitung konzentriert sich weniger darauf, mir eine Route auszudenken, als vielmehr darauf, die Ausrüstung zu optimieren. Nach dem ersten Zusammenstellen meines Reisegepäcks muss ich zu meinem tiefsten Bedauern feststellen, dass mein treuer Rucksack bei der letzten Wäsche offensichtlich eingegangen ist. Auf jeden Fall scheint er nicht mehr genügend Stauraum zu bieten. Vielleicht ist es doch so keine gute Idee, wieder einmal mit dem Zelt auf Tour zu gehen.

Nach intensiven Wägungen sämtlicher Ausrüstungsteile finden sich letztendlich wieder einmal ein paar Dinge, die entweder ganz verzichtbar scheinen oder zumindest durch leichtere Kollegen auszutauschen sind. Der Neukauf einer Luftmatratze spart zusammen mit einem dünneren Pullover schon einmal 300 Gramm. Eine weniger starke Plastikfolie als Unterlage der Luftmatratze oder des Zeltes reduziert das Gewicht noch einmal um gut 100 Gramm. Mit sonstigen Kleinigkeiten kommt am Ende mehr als ein gespartes Pfund zusammen.

Ein paar Tage später erhalte ich mit der Post das gesparte Pfund wieder zurück. In der Kiste stecken ein extrakleiner Gaskocher mit Gaskartusche und ein Topf der Marke Puppenküche ohne Deckel mit einem Gesamtgewicht von 477 Gramm. Sollte die Gaskartusche am Ende der Reise leer sein, wären es aber nur noch 247 Gramm.

Auf Tour

Am 1. September breche ich nach der Anfahrt mit dem Regionalbummelexpress alleine am Bahnhof in Füssen auf, um irgendwie eine Schleife über den Gardasee Richtung Schweiz zu kreieren. Ziel ist das Rheintal in der Gegend um Chur. Dort soll Elisabeth mich Ende der nächsten Woche auf ihrem Weg Richtung Süden mit dem Auto auflesen.

Wie so oft, hält der Plan keine drei Tage. Am Ende lande ich wieder da, wo ich angefangen habe. Zum Ausgleich gibt es anschließend noch eine Reihe hübscher Tagestouren zwischen Comer See und Bormio.

km,

! Punktzahl des Tracks ist auf max. 1.000 reduziert, so bleibt noch Raum für die eigene Fantasie !

Der Track enthält nur den Teil 1 der Tour (siehe unten).

Stationen der Tour

Teil 1
Füssen - Reutte - Lermoos - Weisensee - Fernpass - Nassereith - Imst - Ötz - Tumpen - - Sölden - Obergurgl - Timmelsjoch - Passeirer Timmelstal - St. Leonhard - Meran - Naturns - Prad - Glurns - Taufers- Santa Maria - Umbrailpass - Bocchetta di Forcola - Bocchetta di Pedenolo - Lago di Cancano - Torri di Fraele - Arnoga - Passo della Vallaccia - Ponte del Rez - Passo d´Eira - Livigno- Passo di Alpisella - Sorgente dell´Adda - Passo di Fraele - Passo Val Mora - Alp Mora - Döss dal Termel - Ofenpass - Alp da Munt - Alp Champatsch - Lü - Santa Maria - Taufers- Santa Maria - Val Vau - Döös Radond - Piz Praveder - Lai da Rims - Aua da Rims - Val Vau - Santa Maria - Taufers- Laatsch - Schleis - Schlinig - Sesvenna-Hütte - Schlinigpass - Sur En - Martina - Pfunds - Landeck - Imst - Strad - Nassereith - Fernpass - Weisensee - Lermoos - Reutte - Füssen

Teil 2 (nicht auf der Karte und im Track):
Lago di Mezzola - Tracciolino - Morbegno - Rasura - Rifugio Bar Bianco - Monte Olano - Morbegno - Grosio - Passo del Mortirolo - Passo die Varadega - Sentiero 450/ Tornantissima - Grosio - Bormio - Bormio 3000 - Sentiero 542 - Raitia dei Pastori - Sentiero 523 / 522 - Bormio - San Catarina Valfurva - Valle dei Forni - Rifugio Pizzini - Passo di Zebru - Bormio

Teil 1 

Tag 01
- Schon wieder alleine
Tag 02 
- Es geht bergab, aber nur mit mir
Tag 03 
- Gardasee ade
Tag 04 
- Piz Umbrail ade
Tag 05 
- Eiskalte rush-hour
Tag 06 
- Ein halber Piz Umbrail
Tag 07 
- Radverbot am Schlinigpass
Tag 08 
- Weibliche Wildbiesler im Schilf

Fazit, Statistik und sonst?

Wie war es?
- Zahlen, Fakten, Meinungen

Teil 2

Epilog
- Klassiker der Ostalpen