Unser Werdegang als Bergradfahrer

Unser gemeinsames Leben als Radfahrer konnte erst 1982 beginnen. Vorher waren wir uns einfach noch nicht über den Weg gelaufen.

Richtig gemeinsam losgegangen ist es allerdings erst im Jahr 2003. Wir entdecken damals von heute auf morgen, dass man mit einem Rad weiter wie bis zum Büro oder Baggersee radeln kann.

 

Elisabeth

geb. 01.04.1958

Wolfi

geb. 20.10.1959

1965 - 1968

zusammen mit der älteren Schwester erster Tretroller

1961 - 1964

Dreirad

1969 - 1975

Tretroller zur alleinigen Nutzung

1964 - 1970

Tretroller mit Luftbereifung

1975 - 1977

keine Nutzung muskelgetriebener Fahrzeuge

1971 - 1980

3-Gang-Rad, Beginn direkt ohne Stützräder; gelegentliche Fahrten in der Nähe der Wohnung und an den Badesee 

1978

Kauf eines Mars-Rades bei Quelle mit 10-Gang-Schaltung, Beginn ohne Stützräder

1981 - 1984

Umfangreiche Fahrleistung, da mehrmals wöchentlich mit dem Rad zur Uni, einfache Strecke 15 km ! 

1978 - 1985

Gelegentliche Fahrten im Stadtgebiet

1985

Umzug vom Land in die Stadt, Rad wegen Platzmangel in der neuen Wohnung verschenkt

1985

Umzug in erste eigene Wohnung, Rad wegen Platzmangel in der neuen Wohnung bei den Eltern gelassen 

1993

In Irland Ausleihe eines MTB für eine Woche und kleinere Touren an der Küste bei ständigem Gegenwind

1992 - 2002

Umzug in eine größere Wohnung; Rad von  den Eltern abgeholt und wieder für gelegentliche Stadtfahrten genutzt

2002

Mein Bruder kauft sich ein MTB-Auslaufmodell; ich darf es mir gelegentlich für kurze Ausflüge ausleihen

       

Beginn der gemeinsamen Karriere

2003

Anfang August zieht uns mein Bruder mit zu einem Diavortrag in die Augsburger Kongresshalle mit dem Titel "Abenteuer Transalp". Als alter Motorradfan bin ich gleich begeistert, da ich denke, es geht um das gleichnamige Modell von Honda, das ich schon gefahren war. Wie ich jedoch im Laufe der Veranstaltung erkennen muss, handelt sich jedoch um Radfahren mitten in den Bergen. Wir werden beide mit dem Virus Transalp infiziert.

Nach hektischer Planung und Vorbereitung ziehen wir bereits Anfang September los, um unsere erste kleine Alpendurchquerung zu absolvieren. 

2004

Noch in der Begeisterung des Vorjahres planen wir die nächste, natürlich längere und schönere Tour. Ende August starten wir in die Westalpen zu unserer zweiten Transalp und kommen mit einigen Umwegen, einem Totalschaden an der Bremsanlage von Elisabeth und sonstigen Problemchen auch in Ventimiglia an. 

2005

Das Jahr der Katastrophen. Zuerst ein misslungener Versuch in den Ostalpen und kurz danach das Fiasko auf der Tour vom Mittelmeer bei Ventimiglia nach Hause.

Das vorläufige Ende unserer Alpenüberquerer-Laufbahn scheint gekommen! 

2006

Nach langem Zaudern und Kampf mit unserem Motivationstief haben wir uns erneut auf Tour begeben. Statt einer langen Linie mit zwei Enden haben wir diesmal eine waschechte Rundtour zustande gebracht. Wieder erfreut uns ein Totalschaden an der Bremsanlage von Elisabeth. 

2007

Keine Katastrophe, keine Probleme, kein Desaster mit der Deutschen Bahn. Nicht einmal ein Totalschaden an der Bremsanlage. Aber eine nette Tour war es trotzdem. 

2008

Schon wieder eine Tour, die uns keine Magenschwüre bereitet hat. Teilweise sind wir diesmal jedoch auch selber Schuld, da wir zur Anreise das eigene Auto verwendet haben. 

2009

Eine SuperMini-Transalp Ende Juni um die Bernina gefolgt von einem normalen Alpencross Ende August an das Mittelmeer ersetzen die zuvor mangels Schneefreiheit bzw. Zeit ausgefallenen Vorbereitungstouren.

Ende des Jahres erklären wir unseren altersbedingten Rücktritt aus der aktiven Alpenüberquererszene.

2010

Eine erste kleine Tour nach dem Ende unserer eigentlichen Karriere. Endlich lernen wir auch die sagenumwobenen Ostalpen etwas näher kennen. 

2011

Die Zeiten der Alpenüberquerungsversuche haben ein Ende gefunden. Wir haben den Alpen den Rücken gekehrt und uns zwischen Atlantik und Mittelmeer umgesehen.  

2012

Als Geschädigte einer Baumaßnahme in unserer Wohnung flüchten wir aus Staub und Dreck in bekanntes Erholungsterrain. Hauptsache frische Luft und keine Baustelle. Zwischen Wallis und der Provence wird es uns nicht langweilig. 

2013

Eine kleine und gemütliche Rundtour durch den Südosten Frankreichs beschert uns einen Blick in die Gorges de Verdon.

2014

Elisabeth ist ausgefallen. Einer der Knochen wollte nicht mehr und musste geflickt werden. Notgedrungen war Wolfi alleine im völlig verregneten Spätsommer Italiens unterwegs.

2015 Nach der Reparatur an Elisabeths Knochen gönnen wir uns bereits im Frühjahr eine klitzekleine Rekonvaleszenztour in der Provence. Am Ende des Sommers kommt noch eine kleine Spritztour entlang des italienischen Alpenrands hinzu.